Alltag & Informationen

Kategorie: Alltag & Informationen | 495 Beiträge

Fleischatlas 2013: Fleisch zerstört die Welt

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND), die Heinrich-Böll-Stifung und Le Monde diplomatique haben soeben einen “Fleischatlas 2013” publiziert. In diesem Atlas wird über Erzeugung und Konsum von Fleisch informiert, wobei auf ethische, ökologische und soziale (Ernährungssicherheit) Themen eingegangen wird. Deutlich wird erneut – wie auch immer wieder auf vegan.eu berichtet -dass die Fleischerzeugung ein wesentlicher Faktor der weltweiten Umweltzerstörung ist.

Vegan und Bio-Fleisch

Zwischen Vertretern der veganen Lebensweise und der biologischen Landwirtschaft bzw. der Konsumenten von deren Produkten bestehen viele Gemeinsamkeiten, die sie eigentlich als natürliche Bündnispartner erscheinen lassen.Aber mit der Nutztierhaltung entsteht eine grundlegende Divergenz, die zu einem Spannungsverhältnis führt. Wie ist die vegane Sichtweise dieser Problematik?

CDU-Politiker vergleicht Veggietag mit Nationalsozialismus

Der CDU-Politiker und ehemalige NRW Landtagsabgeordnete Josef Rickfelder hat den Veggietag mit dem nationalsozialistischen Eintopftag gleichgesetzt. Bereits zuvor hatte der FDP Vorsitzende Rösler den Veggietag als Angriff auf die Freiheit tituliert. Deutlich wird ein komplettes Unverständnis über die negativen ökologischen, sozialen und tierleidbezogenen Folgewirkungen des exzessiven Fleischkonsums in den westlichen Industrieländern. Die VEBU ruft zur Unterzeichnung einer Protestresolution im Internet auf.

Nachrichtenagentur APA verbreitet anti-vegane Propaganda

Die Nachrichtenagentur APA aus Österreich hat eine offenbar fehlerhafte Meldung verbreitet, gemäß derer die Kinderärztin und Ernährungsexpertin Sibylle Koletzko auf einem Kongress vor einer veganen Ernährung für Kinder und Jugendliche gewarnt habe. Die zitierte Kinderärztin weist dies jedoch zurück und betont, dass sie zu keiner Zeit von Ernährungsfanatikern, wie von APA dargestellt, gesprochen und auch nicht vor einer veganen Ernährung gewarnt habe.

Schwedische Behörde schlägt Fleischsteuer vor

Eine schwedische Behörde schlägt eine Fleischsteuer vor, um das Weltklima durch Fleischreduktion zu schützen. So begrüßenswert dieser Vorschlag auch ist, so unwahrscheinlich ist es, dass derzeit eine Umsetzung gelingt. Zu groß ist noch der Lobbyeinfluss der Tierausbeutungsindustrie und zu wenig haben selbst Umweltschutz- und Tierschutzverbände das gesellschaftsverändernde Potential des Veganismus entdeckt. Dabei hätte nichts einen so positiven Einfluss auf den Schutz unserer Umwelt und den Tierschutz wie eine wachsende Anzahl an vegan lebenden Menschen.

Bio-Wein erhält Vegan-Label

Den Seiten des Bio-Markt-Info entnehmen wir soeben, dass mit dem Wein Sontino Bio Chardonnay nunmehr der erste in Deutschland hergestellte Wein das V – Label der Europäischen Vegetarier Union tragen darf. Durch die eigene Weinauswahl haben es die Verbraucher in der Hand, dass für Wein muss kein Tierblut vergossen wird.

Bei Tierausbeutern kaufen? Ein Dilemma für Veganer

Vegan lebende Menschen wollen durch ihre Lebensweise eine Überwindung der Tierausbeutung erreichen. Allerdings beziehen sie ihre Produkte oft von Herstellerfirmen und bei Händlern, die ihrerseits von der Tierausbeutung profitieren. Hieraus ergibt sich ein Dilemma, welches nicht durch einfache Boykottaufrufe lösbar ist.

Bilder der “Rüsselheimer Schweine”

Die “Rüsselheimer-Schweinerettung” ist dabei, sich zum vollen Erfolg zu entwickeln. Entgegen aller Unkenrufe und entgegen des Hohnes und Spottes, die dieser Tierrettung durch Unterstützer der Nutztierhaltung entgegengebracht wurde, ist es gelungen, eine geeignete Unterbringung für die Tiere zu finden und sie dorthin zu bringen. Jetzt haben die Tiere sogar bereits das erste mal die Freiheit kennen gelernt. Neues Bildmateriel zeigt glückliche Tiere, die aufgrund der Hilfe durch ihre menschlichen Unterstützer gerade noch dem bereits für sie geplanten Tod im Schlachthof entgehen konnte. Weitere Schweine-Paten werden gesucht, um das Leben der Tiere auch dauerhaft absichern zu können.

Schlachten und Fleischproduktion in Schulen als Ausdruck ehrlicher Pädagogik?

Eine neue Form von Erlebnispädagogik postuliert die Haltung und Schlachtung von Tieren in Schulen, um Kindern einen ehrlichen Eindruck von den Lebensmitteln, die sie verzehren, zu vermitteln.In Wirklichkeit kleidet sich diese Art der Pädagogik jedoch nur in den Mantel der Ehrlichkeit, um dem gesellschaftlichen Trend für Tierrechte und eine vegane, fleischfreieErnährung entgegen zu wirken und Kindern die Legitimität von Tiertötungen zu lehren.