Zink

Veganer: Wie die Ernährung noch verbessert werden kann

Eine Schweizer Studie zeigt, dass Personen, die Fleisch essen, besonders oft von Folsäuremangel betroffen sind, während vegan lebende Personen besonders oft von Zinkmangel betroffen sind. Mit unterschiedlichen Ernährungsformen sind demnach unterschiedliche Risiken für Nährstoffmängel verbunden. Solche Risiken sprechen nicht gegen eine Ernährungsform, sondern sollten Anlass geben, auf die entsprechenden Nährstoffe zu achten. Entsprechend sollten Veganer besonders häufig zinkreiche Lebensmittel konsumieren.

Zink und Schwangerschaft

Zink gehört zu den kritischen Nährstoffen, auf die sich vegetarisch oder vegan ernährende Personen besonders achten müssen, wobei bei guter Ernährungsplanung eine rein vegane Kost den Zinkbedarf decken kann. Eine neue Studie zeigt, dass vegetarisch lebende schwangere Frauen zwar weniger Zink aufnehmen als fleischessende schwangere Frauen, sich ihre Zink-Gehalte im Plasma/Serum und auch der Schwangerschaftsverlauf aber nicht von den fleischessenden schwangeren Frauen unterscheiden. Dennoch gilt die dringende Empfehlung, in der Schwangerschaft besonders auf die Zinkversorgung zu achten, zumal vegetarische und fleischessende Schwangere in dieser Studie weniger Zink aufnahmen als empfohlen.

Knoblauch und Zwiebeln fördern Aufnahme von Eisen und Zink

Wer sich vegan ernährt, nimmt durchschnittlich weniger Eisen auf als Fleischesser. Auch die Zink-Aufnahme kann reduziert sein. Dies ist allerdings in der Regel kein Grund zur Besorgnis. Denn wissenschaftliche Befunde zeigen, dass Eisen aus Fleisch krank macht und auch über eine rein vegane Ernährung genug von beiden Nährstoffen aufgenommen werden kann. Eine neue Übersichtsarbeit gelangt zu der Schlussfolgerung, dass durch die Verwendung von Knoblauch und Zwiebeln die Aufnahme von Zink und Eisen aus veganer Kost stark erleichtert werden kann.