Tierrechte & Menschenrechte

Kategorie: Tierrechte & Menschenrechte | 216 Beiträge

Jagd und Fleischkonsum: Zwei Seiten einer blutigen Medaille

Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, welches den Jagdzwang in Deutschland für mit den Menschenrechten nicht vereinbar erklärte, beginnen schrittweise immer mehr Grundbesitzer, ihr Land den Gewehren der Jäger zu entziehen. Damit ist ein kleiner Schritt getan auf dem Weg zur jagdfreien Natur. Aus veganer Sichtweise wichtig wird es dabei sei, den vielen Menschen, die aus Intuition und Mitgefühl die Jagd ablehnen, die Parallelität zwischen Jagd und Schlachtung noch deutlicher zu machen und dadurch mehr Menschen für die vegane Sache zu gewinnen.

Ethice e.V. gibt “Nutztieren” ein Gesicht

Der Verein Ethice. e.V. gibt durch auf Taschen und Magnetfolien für Autos aufgedruckte Motive den Tieren, die wir essen, ein Gesicht. Die Reinerllöse fließen zu 100% in den Tierschutz. Der Verein braucht weitere Unterstützung durch Käufe und Mitarbeit.

Ob konventionell oder bio: Fleischgewinnung bedeutet Tierleid

Die meisten Fleischkonsumenten plädieren für humane Methoden der Tierhaltung und Tierschlachtung. Aber auch die Fleischproduzenten bekennen sich verbal zu einem respektvollen Umgang mit dem Tier und einem humanen Schlachten. In Wirklichkeit ist aber, abseits von Rhetorik und Illusion,Fleischkonsum unvereinbar mit der Forderung, Tieren kein Leid zuzufügen. Dies gilt auch für Milch- und Eierkonsum, da diese an die Fleischproduktion gekoppelt sind. Ein Ausstieg aus der Leidzufügung ist möglich, wenn wir beginnen, vegan zu leben. Erste Schritte hierzu können bereits Fleischreduktion und Vegetarismus sein.

Vegane Ernährung von Hunden und Katzen

Die Fragestellung der vegetarischen oder veganen Ernährung von eigentlich Fleisch essenden Haustieren, wie Hunden und Katzen, wird kontrovers diskutiert. Gibt es bereits bei Veganern unterschiedliche Ansichten, stößt bei vielen Fleischessern oft bereits die Sachlage, dass die Frage überhaupt gestellt wird, auf Unverständnis und Empörung. Schnell wird der Vorwurf der Tierquälerei erhoben.

TAUPS“: Ein Tier stellt Fragen

Würden Sie mich mutwillig überfahren?“ Würden Sie mich vergiften?“ Würden Sie an mir vorbei gehen, wenn ich Hilfe brauche?“ Dies fragt uns TAUPS, ein Hybrid mit Hundekopf. auf einem Taubenkörper. TAUPS, dessen Mutter das Frankfurter Stadttaubenprojekt e.V. ist, möchte mit diesem Film und durch einen Kalender die Menschen für eine durch uns degradierte Tierart gewinnen.

Schlachten tut weh

Zahlreiche Tiere werden in unseren Schlachthöfen fehlbetäubt und müssen teilweise unter Schmerzen sterben. Dies geht bis hin zur Verfrachtung noch bewusster und reagierender Tiere in die Brühanalgen. Selbst eine Optimierung von Schlachtungsmethoden kann eine ausreichende Betäubung für alle Tiere nicht gewährleisten. Fleischessen bedeutet daher notwendigerweise, es in Kauf zu nehmen, dass einzelne Tiere unter Schmerzen sterben. Vegan zu leben, ist die Antwort, die dies Tierleid beendet.

Elektrobetäubung beim Schlachten ist grausam und inhuman

Die Elektrobetäubung ist mittlerweile eine der häufigsten Methoden bei der Schlachtung von Tieren, um ihr Fleisch für dem menschlichen Verzehr zuzuführen. Die Wissenschaftler Zivotofsky und Strous (2011) gelangen über einen Vergleich mit der Elektrokrampftherapie beim Menschen zu dem Schluss, dass diese Betäubungsmethode als grausam zu klassifizieren ist.

Das Leben der Insekten

Veganer lehnen die intentionale Tötung von Tieren für menschliche Konsumbedürfnisse ab. Sie möchten damit einen wesentlichen Beitrag zur Verminderung von Leid leisten, wobei die vegane Ernährung gleichzeitig die Gesundheit fördert, der Umweltverschmutzung entgegenwirkt und verbesserte Aussichten dafür schafft, den Welthunger zu überwinden. Aber leiden Insekten und wie sollten wir zu ihnen stehen?

Rüsselheim e.V.: Schweinerettung unter schweren Bedingungen

Rüsselheim e.V. wurde im Dezember 2009 gegründet und versucht seither, einen Schweinemastbetrieb in einen Gnadenhof umzuwandeln. Damit möchte der Verein den einzelnen Tieren helfen und gleichzeitig ein Zeichen gegen Fleischkonsum und Tierausbeutung setzen. Nach jahrelangem schrittweisen Aufkauf der einem Landwirt gehörenden Tiere, hat der Verein nunmehr, um ihre Schlachtung zu verhindern, alle verbliebenen Tiere aufgekauft und eine provisorische Unterkunft für sie gefunden. Doch diese Unterkunft ist nun in Gefahr. Das Projekt braucht dringend Unterstützung, damit am Ende nicht die Idee scheitert und die Tiere beim Schlachter landen.

Bitte Petition unterzeichnen!

Unter schwierigen Bedingungen wird derzeit versucht, mehr als 130 Schweinen aus einem ehemaligen Mastbetrieb den Transport zum Schlachthof zu ersparen. Leider sind die Fristen sehr eng und der Ausgang ist ungewiss. Bitte unterzeichnet die aktuelle Petition, um allen Entscheidungsträgern deutlich zu machen, dass diese Tiere eine Lobby haben!