Tierrechte & Menschenrechte

Kategorie: Tierrechte & Menschenrechte | 216 Beiträge

Wissenschaftler können irren und Krustentiere leiden

Neue Untersuchungen zeigen, dass auch Hummer Schmerzen leiden. Die Schutzlosigkeit dieser Tiere in unserem Rechtssystem beruht insofern offenbar auf einer Fehlannahme. Die vegane Sichtweise vermeidet das Risiko, sich im Handeln von solchen Fehlannahmen leiten zu lassen, indem sie grundsätzlich von einem “Im Zweifel für die Leidensfähigkeit” ausgeht und damit für alle Menschen und Tiere eine Behandlung einfordert, die jedwede mögliche Grausamkeit vermeidet.

Schweinrettung setzt Zeichen für effektiven Tierschutz

Über den Versuch, mehr als 130 Schweinen zu retten, die ursprünglich zur Schlachtung vorgesehen waren,hatten wir bereits vorher berichtet (siehe hier und hier). Unter schwierigen Bedingungen und trotz Zeitdruck ist es einer Gruppe engagierter Tierschützer mittlerweile gelungen,für die Schweine eine Unterkunft zu finden, in der die Tiere in einem hellen Stall, ohne Spaltenböden auf dicker Einstreu leben können. Weitere Unterstützung ist erforderlich, um den Tieren ein dauerhaft glückliches Leben zu ermöglichen und damit ein Zeichen gegen die Ausbeutung von sogenannten “Nutztieren” und den Fleischkonsum zu setzen.

Bayerischer Verwaltungsgerichtshof entscheidet gegen Zwangsjagd

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat Grundbesitzern das Recht zu gesprochen, ein Jagdverbot für ihr Land zu verhängen. Gleichzeitig müssen Grundbesitzer keinen Schadenersatz für möglicherweise durch Tiere verursachte Schäden leisten. Damit wird der Jagd ein herber Schlag versetzt, wie er aus veganer und tierrechtlicher Sichtweise nur zu begrüßen ist.

Enten-Massaker als Kollateralschaden des Fleischkonsums

Die soeben durchgeführte Massentötung von 14000 Enten und die Entsorgung der Vögel durch die Tierkörperbeseitigung in Brandenburg ist ein weiterer Grund dafür, vegan zu leben. Denn nur wenn wir uns vegan ernähren, können wir solche Massenvernichtungen von Tieren vermeiden.

“Rüsselheimer Schweine”: Wir waren vor Ort

In Luckenwalde bei Berlin leben 126 Schweine, die durch das Tierschutz-Projekt Rüsselheim e.V. vor dem Tod durch Schlachtung gerettet wurden. Es konnten bereits 105 Paten für die Tiere gefunden werden. Wenn es gelingt, 55 weitere Patern zu finden, kann die Fortexistenz des Projektes und das Leben der Tiere auch dauerhaft gesichert werden. Wir waren vor Ort und beeindruckt über die Lebensbedingungen der Tiere und das Engagement des Vereines.

Wolle undercover: Das Leid der Schafe schreit zum Himmel

Eine PETA Undercover-Recherche zeigt unbeschreibliche Grausamkeiten beim Scheren von Schaden in Australien, dem Wollland Nummer eins. Das Leid der Schafe schreit zum Himmel. Nur eine Ausbreitung der veganen Lebensweise wird dazu in der Lage sein, dies Leid zu beenden. Um Unterzeichnung der PETA-Petition gegen die Verwendung von Tierqualprodukten wird gebeten.

Grausamkeit gegen Tiere: Kein Grund für europäische Überlegenheitsgefühle

Es gibt sie wirklich, die Tierschützer und Veganer, die die Schuld für das Tierleid vorwiegend anderen Völkern, Kulturen und Religionen ankreiden möchten und sich dabei als Mitglieder einer überlegenen westlichen Kultur und Zivilisation wähnen. Tatsächlich beruhen ihre Argumente auf Irrtümern und kognitiven Verzerrungen, hinter denen auf Unkenntnis beruhende Vorurteile stehen. Mit reflektiertem Tierschutz und Veganismus sind Rassismus und Kultur-Chauvenismus jedoch gänzlich unvereinbar.

Australien bewilligt Lebenstransporte von Rindern nach Kambodscha

Die australische Regierung handelt für die Tierausbeutungsindustrie und hat soeben den Export von 10000 lebenden Rindern nach Kambodscha bewilligt. Die Tierausbeutungsindustrie versucht, ihre Absätzmärkte durch vermehrte Fokussierung auf Länder der Dritten Welt zu erhöhen. Umso wichtiger ist, dass gerade auch in Ländern der Dritten Welt Aufklärungsarbeit über die Möglichkeiten und Vorteile einer veganen Lebensweise geleistet wird. Denn ansonsten werden Tierleid und Umweltzerstörung durch die Nutztierhaltung weltweit zunehmen, weil der leicht sinkende Fleischkonsum in den westlichen Industrieländern durch einen starken Konsumzuwachs in den Ländern der Dritten Welt überkompensiert wird. Es ist eine Frage der internationalen Solidarität, Menschen in der Dritten Welt dabei zu unterstützen, vegan zu leben. Denn der Veganismus ist kein Luxusprodukt, sondern entspringt dem ethisch motivierten Wunsch, nicht nur vermeidbares Tierleid zu vermeiden, sondern allen Menschen auf der Welt ein lebenswertes Leben zu ermöglichen.