Wissenschaft & Gesundheit

Kategorie: Wissenschaft & Gesundheit | 279 Beiträge

Knoblauch und Zwiebeln fördern Aufnahme von Eisen und Zink

Wer sich vegan ernährt, nimmt durchschnittlich weniger Eisen auf als Fleischesser. Auch die Zink-Aufnahme kann reduziert sein. Dies ist allerdings in der Regel kein Grund zur Besorgnis. Denn wissenschaftliche Befunde zeigen, dass Eisen aus Fleisch krank macht und auch über eine rein vegane Ernährung genug von beiden Nährstoffen aufgenommen werden kann. Eine neue Übersichtsarbeit gelangt zu der Schlussfolgerung, dass durch die Verwendung von Knoblauch und Zwiebeln die Aufnahme von Zink und Eisen aus veganer Kost stark erleichtert werden kann.

WWF-Daten: Deutsche essen 114 Kg Fleisch und Fisch pro Jahr, verzehren aber nur 400 Gramm Bohnen

Eine neue Zusammenstellung von Fakten durch den WWF weist auf einen anhaltenden grassierenden Fleischfraß an Umwelt und weltweiter Ernährungssicherheit durch die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland hin. Trotz aller Aufklärung werden in Deutschland pro Kopf pro Jahr 114 Kg Fleisch und FIesch konsumiert, aber nur 400 Gramm hochgradig ökologisch effizienter Hülsenfrüchte verzehrt. Dies belegt einen anhaltenden Missstand an erschreckender Rücksichtslosigkeit und Fressgier, demam wirksamsten durch einen Wechsel zu einer veganen Ernährungabgeholfen werden kann.

Was hält die Menschen beim Fleisch?

Die Vorteile einer pflanzenbasierten Ernährung sind mittlerweile weithin bekannt und werden auch in Medienberichten immer wieder dargelegt. So dient eine pflanzenbasierte Ernährung dem Umweltschutz, fördert die Gesundheit, kann hefen, den Welthunger zu überwinden, und ermöglicht die Beendigung vermeidbaren Tierleids. Längst hat sich auch herumgesprochen, dass es möglich ist, in der Ernährung komplett auf tierische Produkte zu verzichten und sich rein vegan zu ernähren. Vegan liegt – jedenfalls wenn Medienberichte betrachtet werden – im Trend. Auch sprießen überall vegane Gastronomien aus dem Boden und mittlerweile sind vegane Lebensmittel bereits in Discountern erhältlich. Trotzdem lebt aber nur eine kleine Minderheit der Menschen vegan und der weltweite Fleischkonsum ist sogar weiterhin auf dem Vormarsch. Wie kommt es, dass trotz zunehmender Informiertheit über die negativen Auswirkungen des Fleischkonsums die Mehrheit der Menschheit bisher nicht bereit ist, sich pflanzenbasiert zu ernähren? Eine neue Studie aus Portugal zeigt, dass dort aktuell ungefähr 50% der Menschen für eine pflanzenbasierte Ernährung grundsätzlich erreichbar sind, während sich die andere Hälfte der Bevölkerung durch Verleugnung gegen die Argumente für eine pflanzenbasierte Ernährung immunisiert hat. Für eine weitere Verbreitung einer pflanzenbasierten und veganen Ernährung dürfte es sinnvoll sein, die Aufklärungsarbeit zunächst auf denjenigen Teil der Bevölkerung zu fokussieren, der am ehesten erreichbar scheint. Erst wenn es gelingt, eine kritische Schwelle sich pflanzenbasiert ernährender Menschen zu erreichen, werden Aussichten auf eine exponentielle Ausbreitung der veganen Ernährung und die Erreichbarkeit des derzeit noch uneinsichtigen Bevölkerungsteiles entstehen können.

Gute Gründe für Dialysepatienten, auf Fleisch zu verzichten

Die Ablagerung von sogenannten fortgeschrittenen Glykierungsendprodukte (AGEs) scheint bei Dialysepatienten als Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen zu fungieren. Eine neue Studie zeigt, dass eine fleischlose, vegetarische Ernährung mit einem geringeren Ausmaß an Ablagerung von AGEs verbunden ist. Die Studie hat allerdings keinen Vergleich zwischen einer vegetarischen und veganen Ernährung vorgenommen und weitere Längsschnittstudien sind erforderlich.

Vegan hilft gegen Arthrose

Arthrose ist eine oftmals äußerst schmerzhafte Gelenkerkrankung. Eine neue Studie zeigt, dass durch eine vegane Vollwerternährung – so wie auch bei der rheumatischen Arthritis – die Schmerzen gesenkt und die Lebensqualität verbessert werden kann. Damit reiht sich die Studie in eine große Anzahl weiterer Studien, die immer wieder die gesundheitlichen Vorteile einer rein pflanzlichen, veganen Ernährung aufzeigen. Von Arthrose Betroffenen ist eine Umstellung ihrer Ernährung auf vegan in jedem Fall dringend zu raten.

Stabile Tier-Mensch-Beziehung in Kindheit fördert Fleischverzicht

Eine imwissenschaftlichen FachjournalAppetiteveröffentlichte Studie zeigt, dass die positive Bindung eines Kindes an ein Haustier die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass dies Kind als Erwachsener kein Fleisch essen wird. Führt die frühe Bindung an ein Haustier aber später zu keinem Fleischverzicht, treten stattdessen indirekte Rechtfertigungen auf, die das Leid der für den Fleischverzicht getöteten Tiere oder sogar ihren Status als Tiere ausblenden.

Studie: Übergewichtige Kinder profitieren von veganer Ernährung

Eine neue Studie, die soeben imJournal of Pediatrics Online veröffentlicht wurde, weist darauf hin, dass eine vegane Ernährung übergewichtigen Kindern helfen kann, ihr Gewicht zu reduzieren und Risiken für ihre Herzgesundheit abzubauen. Dabei scheint die vegane Ernährung eher wirksamer zu sein als die durch die American Heart Associationempfohlene Standard-Diät.

Studie: Vegane Männer riechen besser

Es ist bekannt, dass eine vegane Ernährung Mundgeruch beseitigt. Eine weitere Studie zeigt, dass Frauen den Achselgeruch von sich vegan ernährenden Männern als angenehmer, attraktiver und weniger intensiv bewerten. Essen die Männer wieder Fleisch, nehmen Attraktivität und Angenehmheit ihres Achselgeruchs wieder ab. Dieser Befund spricht dafür, dass die vegane Ernährung sexuelle Beziehungen fördern kann, wobei aufgrund der Vermittlung durch Stammhirnstrukturen von einer tiefgreifenden evolutionsbiologischen Verankerung auszugehen ist. Auf jeden Fall kann Personen, die ihren Körpergeruch auf natürliche und nachhaltige Art und Weise verbessern wollen, empfohlen werden, ihre Ernährung auf vegan umzustellen.

Cholesterin: Reduktion tierischer Lebensmittel ist unzureichend, vegan hilft!

In den Medien wird berichtet, dass künftig cholesterinhaltige Lebensmittel nicht mehr aufgrund ihres Cholesteringehaltes als gesundheitsschädlich betrachtet werden sollen. Grund hierfür sei, dass in Lebensmitteln aufgenommenes Cholesterin nicht die Blutwerte beeinflusse. Überschüssiges Cholesterin werde ausgeschieden. Tatsächlich zeigen Studien aber, dass eine vegane Ernährung zu einer Absenkung des Cholesterin-Spiegels im Blut führt. Demnach scheint also eine Reduktion cholesterinhaltiger Lebensmittel tatsächlich nicht ausreichend zu sein, sondern nur ein kompletter Verzicht auf tierische Produkte im Sinne einer veganen Ernährung ist offenbar geeignet, um den Cholesterin-Spiegel im Blut abzusenken.

Vegan reduziert Entzündungszeichen

Eine soeben im FachjournalComplementary Therapies in Medicineveröffentlichte Studie weist darauf hin, dass eine Umstellung der Ernährung auf vegan dazu beiträgt, entzündliche Prozesse im Körper zu reduzieren. Im Zusammenspiel mit zahlreichen weiteren klinischen und epidemiologischen Studien zur veganen Ernährung stützt die neue Studie die Annahme, dass eine vegane Ernährung dazu in der Lage ist, die menschliche Gesundheit zu fördern.