Wissenschaft & Gesundheit

Kategorie: Wissenschaft & Gesundheit | 279 Beiträge

Fleischesser bewerten Fleischverzicht als moralisch besser

Ruby und Heine (2011) von der University of British Columbia in Vancouver führten zwei Studien durch zur Untersuchung der moralischen Bewertung von Fleischkonsum bzw. einer vegetarischen Lebensweise. Hauptergebnis ist, dass auch fleischessende Personen eine vegetarische Ernährung für ethisch-moralisch vorzuziehen halten.

Vegan beseitigt Mundgeruch

Nach neueren Befunden schützt eine vegane Ernährung vor Mundgeruch, weil die Bakterien, die Mundgeruch verursachen, sich vorwiegend von tierischem Eiweiß ernähren. Der Verzicht auf Fleisch und Milchprodukte kann daher die Mundflora merklich verbessern und dadurch Mundgeruch vorbeugen oder einen bestehenden Mundgeruch beseitigen oder Mundgeruch vorbeugen.

Vegan verhindert Bluthochdruck

Eine neue Studie von Pettersen et al. (2012) zeigt, dass vegan lebende Personen am seltensten unter Bluthochdruck leiden, gefolgt von Vegetariern, Teilzeit-Vegetariern und Fleischessern (Omnivoren). Da Teilzeitvegetarier (Flexitarier) eine statistisch nicht mehr signifikante und ohnehin nur minimale Risikominderung zeigen, weist dies darauf hin, dass Fleischreduktion nicht genug ist. Vielmehr scheint der Verzicht auf alle tierischen Produkte, einschließlich Fleisch, Milch und Eier, am besten geeignet, um vor Bluthochdruck zu schützen.

STUDIE: Vegan ist die umweltverträglichste Ernährungsform

Eine neue Studie zeigt wiederum, dass die vegane Ernährung die umweltverträglichste Form der Ernährung ist, die in ihren Umweltauswirkungen einer ovo-lacto vegetarischen Ernährung und noch stärker einer Mischkost unter Einschluss von Fleisch deutlich überlegen ist. “Go vegan” ist demnach auch wissenschaftlich fundiert der beste Weg, um die natürlichen Lebensgrundlagen unseres Planeten zu erhalten, anstatt sie weiter zu vernichten. Praktizierter Veganismus ist somit nicht nur ein wichtiger Beitrag für den Tierschutz, sondern ebenso für den Umweltschutz im allgemeinen.

Fleischlose Ernährung vermindert Herzerkrankungs-Risiko

Eine großangelegte Untersuchung der Universität Oxford in Großbritannien hat herausgefunden, dass Fleischverzicht mit einer Verminderung des Risikos um 32%, an einer Herzerkrankung zu sterben oder wegen einer Herzerkrankung in ein Krankenhaus eingewiesen zu werden, einhergeht. Der Schutzeffekt lässt sich eindeutig auf die vegetarische Ernährung zurück führen und wird nicht durch Unterschiede zwischen Vegetariern und Fleischessern in anderen Merkmalen, wie Geschlecht, sozioökonomischer Status, Bildungsstand, Bewegungsverhalten, Rauchen oder Alkoholkonsum bedingt. Leider konnte bisher aufgrund zu geringer Fallzahl noch keine Differenzierung zwischen vegan lebenden und ovo-lacto vegetarischen Personen erfolgen, was die Autoren aber bei wachsender Stichprobe später noch nachholen möchte.

Fleischesser haben häufiger Nährstoffmangel als Veganer und Vegetarier

Oft wird für die vegane Ernährung die Befürchtung geäußert, dass diese zu einer mangelnden Versorgung mit Nährstoffen führen könne. Tatsächlich treten aber nach einer Untersuchung von Teo (2011) Nährstoffmängel bei fleischessenden Personen häufiger auf als bei vegan oder vegetarisch lebenden Personen. Außerdem erkranken Veganer und Vegetarier seltener an lebensbedrohlichen Herz- und Krebserkrankungen.

Vegan fördert die Herzgesundheit

Soeben wurde im Fachjournal Nutrition, Metabolism and Cardiovascular Diseases eine neue Studie veröffentlicht, die darauf hinweist, dass eine vegane Ernährung dazu führt, dass potentiell die Herzgesundheit schädigende Substanzen besonders effizient aus dem Blutkreislauf entfernt werden.

Vogelgrippe und andere Zoonosen: Menschen zahlen für den Fleischwahn mit ihrem Leben

Wieder sind Menschen an der Vogelgrippe gestorben – diesmal an einem Typus des Virus, von dem bisher nicht bekannt war, dass er auf Menschen übergehen kann.

Die weltweite Nutztierhaltung ist der größte Risikofaktor für das Entstehen und die Ausbreitung gefährlicher alter und neuer Zoonosen. Die wirksamste Antwort auf diese Bedrohung der Menschheit ist die Annahme einer veganen Lebensweise.

Milch und Fleisch erhöhen Risiko, an Lymphdrüsenkrebs zu erkranken

Eine soeben im Fachjournal Nutrition and Cancer veröffentlichte Studie weist darauf hin, dass Milch und Fleisch das Risiko erhöhen, an Lymphdrüsenkrebs zu erkranken, während pflanzliche Lebensmittel eine Schutzfunktion auszuüben scheinen. Dieser Befund deckt sich mit einer wachsenden Studienbasis, die übereinstimmend dafür spricht, dass durch die Annahme einer veganen Ernährungsweise die menschliche Gesundheit entscheidend gefördert werden kann.