Wissenschaft & Gesundheit

Kategorie: Wissenschaft & Gesundheit | 279 Beiträge

Veganer haben die niedrigsten Diabetes-Raten

Soeben wurden im Journal Nutrition, Metabolism [&] Cardiovascular Diseases – An international journal on Diabetes, Atherosclerosis and Human Nutrition Befunde veröffentlicht, die darauf hinweisen, dass vegan lebende Personen das niedrigste Erkrankungsrate an Diabetes aufweisen.

Wie oft sind Veganer und Vegetarier von Vitamin B12 Mangelversorgung betroffen?

Eine neue Studie zeigt, dass eine Vitamin B12 Mangelversorgung bei vegetarisch und vegan lebenden Personen viel zu oft vorkommt. Dabei lässt sich ein Vitamin B12 Mangel durch Supplementierung oder Konsum angereicherter Lebensmittel leicht vermeiden. Die vegane Lebensweise schont die Umwelt, vermindert Tierleid, fördert friedfertige Verhaltensweisen und schützt die Gesundheit. Die Vorteile einer veganen Lebensweise sind so enorm, dass wir hierfür die einfache, aber erforderliche Maßnahme einer Vitamin B12 Supplementierung oder des täglichen Konsums mit Vitamin B12 angereicherter Lebensmittel in Kauf nehmen sollten.

Fleischverzicht reduziert die Sterblichkeit

Soeben wurde von einer Autorengruppe um Michael J. Orlich von der Loma Universität im Fachjournal JAMA Internal Medicine ein Artikel veröffentlicht, der die Sterblichkeitsraten von Personen, die Fleisch essen oder vegetarisch leben vergleicht. Ebenfalls werden Sterblichkeitsraten für verschiedene Subgruppen, wie Veganer, Pescetarier, Ovo-Lacto-Vegetarier und Semi-Vegetarier (Teilzeitvegetarier/Flexitarier) veröffentlicht. Deutlich wird, dass Fleischverzicht mit Langlebigkeit einhergeht, wobei nach dieser Studie aber die Entscheidung für eine rein vegane Lebensweise nicht allein aus gesundheitlichen Gründen zwingend folgt.

Bluthochdruck: Vegan hilft ohne Nebenwirkungen

Eine neue Untersuchung weist darauf hin, dass eine weit verbreitete Substanzklasse zur Behandlung von Bluthochdruck (sogenannte Calciumantagonisten) das Brustkrebsrisiko von Frauen, die diese Medikamente dauerhaft einnehmen, mehr als verdoppelt. Dieser Befund ist ein Grund mehr für von Bluthochdruck betroffene Personen, die Chancen der veganen Ernährung zur Blutdruckabsenkung zu nutzen. Denn eine vollwertige vegane Kost ist ohne Nebenwirkungen und schützt vor zahlreichen weiteren Erkrankungen.

Veganer nehmen weniger Nahrungsergänzungsmittel, sind besser versorgt und seltener übergewichtig

Eine neue Studie widerlegt das Vorurteil des sich durch Nahrungsergänzungsmittel ernährenden Veganers. In Wirklichkeit nehmen fleischessende Personen mehr Nahrungsergänzungsmittel zu sich als vegan lebende Personen, die zudem mit wichtigen Nährstoffen besser versorgt sind und bei weitem seltener von Übergewicht betroffen sind als ihre fleischessenden Mitmenschen.

Vegan, Regional, Bio: Was ist für die Umwelt wichtiger?

In einer Studienarbeit analysiert Genevieve Dabrowski die ökologischen Auswirkungen verschiedener Ernährungsformen. Ergebnis ist, dass eine vegane Ernährung bei weitem nachhaltiger ist als die US-amerikanische Standard Diät, aber ebenfalls als nicht-vegane Ernährungsweise auf der Basis von Bio-Produkten oder regionalen Produkten. Bio und regional können vegan also ergänzen, keineswegs aber ersetzen, wenn es darum geht, unsere Umwelt zu schützen.

Schützt vegan die Schilddrüse?

Eine neue Studie belegt, dass eine vegane Ernährung die Häufigkeit von Schiddrüsenunterfunktionen nicht erhöht, sondern eher einen Schutzeffekt ausübt. Erkennbar wird eine geringere Gesamt-Häufigkeit von Schilddrüsenunterfunktionen und auch Neuerkrankungen im Beobachtungszeitraum, wobei dieser protektive Effekt allerdings knapp die Signifikanz verfehlt. Keinerlei Schutzeffekt wird demgegenüber für eine ovo-lacto vegetarische Ernäjhrung erkennbar.