Tierrechte

Nika aus Straubing: Auf Facebook, Youtube & im realen Leben für die Tiere und den Veganismus

Die 24 jährige Nika arbeitet im Tierschutz bei Peta und lebt seit drei Jahren vegan. Die vegane Lebensweise sieht sie als zentrales Element ihres eigenen Lebens, des Tierschutzes und auch des notwendigen Versuches, die natürlichen Lebensgrundlagen unseres Planeten vor der Vernichtung zu bewahren. Im Interview mit vegan.eu zeigt sie sich als überzeugte Veganerin, die Träume, Hoffnungen und Ziele hat, dabei aber realistisch denkt und nicht den Boden unter den Füßen verloren hat.

Nicola Welp: Seit 21 Jahren für die Einheit von Veganismus und aktivem Tierschutz

Nicola Welp fand bereits als 15-jährige auf der Grundlage einer tiefen Wertschätzung für Tiere zur veganen Lebensweise. Heute setzt sie sich als Tierrechtlerin und Veganerin gegen die Ausbeutung von Tieren und für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen unseres Planetens ein. Mit der Pferdehilfe Sonnenhof engagiert sie sich ganz besonders für die Rettung von Pferden und gegen den Missbrauch dieser Tiere als Sportgeräte. Im Interview mit vegan.eu berichtet sie von dieser Tätigkeit und ihrer eigenen Entwicklung zur Tierrechtlerin und Veganerin.

Veganice e.V.: Ein neuer veganer Verein, der viel bewegt

Vor Kurzem hat sich der Verein Veganice e.V. gegründet, der sich Online und Offline im realen Leben mit viel Engagement für die vegane Lebensweise einsetzt. Im Interview mit Vegan.eu erklären die Gründerinnen und Gründer dieses neuen Vereines ihre Motive und Tätigkeitsfelder.

Bilder der “Rüsselheimer Schweine”

Die “Rüsselheimer-Schweinerettung” ist dabei, sich zum vollen Erfolg zu entwickeln. Entgegen aller Unkenrufe und entgegen des Hohnes und Spottes, die dieser Tierrettung durch Unterstützer der Nutztierhaltung entgegengebracht wurde, ist es gelungen, eine geeignete Unterbringung für die Tiere zu finden und sie dorthin zu bringen. Jetzt haben die Tiere sogar bereits das erste mal die Freiheit kennen gelernt. Neues Bildmateriel zeigt glückliche Tiere, die aufgrund der Hilfe durch ihre menschlichen Unterstützer gerade noch dem bereits für sie geplanten Tod im Schlachthof entgehen konnte. Weitere Schweine-Paten werden gesucht, um das Leben der Tiere auch dauerhaft absichern zu können.

Zeit Magazin: Elisabeth Raether plädiert für Fleischkonsum

Im Zeitmagazin begründetElisabeth Raether, warum Vegetarier und vegan lebende Personen ihrer Einschätzung nach irren, wenn sie glauben, dass Fleischverzicht besser sei. Hierzu formuliert Elisabeth Raether sieben Thesen, die jedoch zahlreiche sachliche Fehler und moralisch fragwürdige Annahmen beinhalten. Vegan.eu stellt die Fehler richtig und macht die Fragwürdigkeit der moralischen Implikationen deutlich.

Fleischesser blenden Moral aus, wenn es verzehrte Tiere betrifft

Eine Untersuchung von Bilewicz, Imhoff [&] Drogosz (2011)zeigt, dass Fleischesser in geringerem Ausmaß Tieren Emotionen, insbesondere sekundäre Emotionen, wie Liebe oder Hoffnung, zusprechen, als Vegetarier oder Veganer dies tun. Allerdings betrifft dies in deutlich stärkerem Ausmaß traditionell verzehrte Tiere, wie Schweine, als traditionell nicht verzehrte Tiere. wie Hunde. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es Fleischessern möglicherweise deshalb gelingt, keine moralische Bedenken bezüglich ihres Konsums zu erleben, weil sie spezifisch den Tieren, die sie essen, eine komplexere Emotionalität absprechen.

Vegan und vegetarisch lebende Personen sehen sich oft Aggressionen ausgesetzt

Eine neue Studie zeigt, dass vegan oder vegetarisch lebende Personen oftmals Aggressionen ihres fleischessenden sozialen Umfeldes ausgesetzt sind. Es handelt sich um Mikroaggressionen, von denen bekannt ist, dass sie die seelische Gesundheit beschädigen können. Einige Veganer oder Vegetarier reagieren, indem sie über ihre Ernährungsweise nicht sprechen, was allerdings umgekehrt die Aufrechterhaltung des diskriminierenden Struktur fördert, die die Aggressionen bedingt. Die gute Nachricht ist, dass Aggressionen von Fleischessern gegen die vegane oder vegetarische Lebensweise typischerweise von dem Wissen entstammen, dass der eigene Fleischkonsum ethisch unangemessen sind. Dieses eigene Wissen blenden Fleischesser im Regelfall aus, was aber schlechter gelingt, wenn vegan oder vegetarisch lebende Personen anwesend sind. Der Angriff auf Veganer oder Vegetarier ist so in Wirklichkeit ein Versuch, die Anspannung zu reduzieren, die aus dem eigenen Fehlverhalten resultiert. Die beste Form der Auseinandersetzung mit den Aggressionen des fleischessenden Umfeldes ist es daher, nicht zur veganen oder vegetarischen Lebensweise zu schweigen, sondern diese argumentativ zu vertreten und dabei dem fleischessenden Umfeld insbesondere Wege aufzuzeigen, wie ein Fleischverzicht umsetzbar ist. Die Aggression von Fleischessern gegen Veganer oder Vegetarier kann nämlich vor dem Hintergrund neuerer Studienbefunde auch als ein Appell verstanden werden, ihnen zum Fleischverzicht zu verhelfen.

Vegan: Sieben Fakten zur veganen Ernährung

Vegan ist gesund. Vegan schützt die Umwelt. Vegan beseitigt den Hunger. Vegan hilft den Tieren. Vegan verbessert die Stimmung. Vegan: Vitamin B12 kein Problem. Vegan schmeckt. Dies sind die sieben Fakten zur veganen Ernährung, die vegan.eu für euch zusammen gestellt hat.

Fleisch, Frauenverachtung und rohe Gewalt

Amy Calvert hat in einemaufschlussreichen imJournal of International Women’s Studiesdie Zusammenhänge zwischen Hypermaskulinität, Frauenunterdrückung und Fleischkonsum herausgearbeitet. Fleisch erscheint als Ausdruck roher Gewalt, einer Gewalt, die sich gegen Frauen und gegen Tiere richtet. Alle4rdings werden diese Zusammenhänge oftmals nicht erkannt und die Mehrheitsgesellschaft schirmt sich durch Formveränderungen und raffinierte Zubereitungen von der blutigen und gewaltvollen Realität ihres Fleischkonsums ab.Dem können und sollten vegan lebende Menschen konsequent den Veganismus als friedfertige, menschenwürdige, ökologisch verträgliche, prosoziale und mitfühlende Lebensweise entgegenstellen.