Wissenschaft & Gesundheit

Kategorie: Wissenschaft & Gesundheit | 279 Beiträge

Vegan reduziert reaktives Nitrogen

Eine neue Studie zeigt erneut, dass eine vegane Ernährung besonders umweltfreundlich ist. Eine vegane Diätgruppe führte in der Studie zu einer signifikant geringeren Freisetzung an reaktivem Nitrogen als eine vegetarische, pescetarische (Fischesser), quasi-vegetarische und omnivore (Mischkost mit Fleisch) Ernährung. Reaktives Nitrogen trägt entscheidend zum Treibhauseffekt bei und sollte daher reduziert werden. Die Studie zeigt zusammen mit vielen weiteren Studien, dass eine vegane Ernährugn dem Klimawandel entgegenwirken kann.

Fleischverzicht ist gut für die Nierengesundheit

Die beiden SubstanzenIndoxyl Sulfate (IS) und p Cresyl Sulfate (PCS) sind proteingebundene Toxine, die die Nieren schädigen können. Eine neue Studie zeigt, dass Fleischkonsum zu einem Anstieg dieser Giftstoffe führt. Patienten mit Nierenerkrankungen und allen, die mögliche Nierenerkrankungen verhindern wollen, ist zu einer pflanzenbasierten, veganen Ernährung zu raten.

Diese vier Faktoren treiben den Fleischkonsum an

Fleischesser rechtfertigen ihren Fleischkonsum damit, dass dieser notwendig, normal, natürlich und nice (genussvoll) sei. Bei diesen 4 N des Fleischkonsums handelt es sich um kognitive Verzerrungen, um Schuldgefühle zu reduzieren und den Fleischkonsum aufrechterhalten zu können. Ähnliche kognitive Verzerrungen finden sich übrigens auch bei Sexual- und anderen Gewaltstraftätern, die dadurch ebenfalls ihre gewalttätigen Verhaltensweisen rechtfertigen. Für die Verbreitung der veganen Lebensweise wird es essentiell sein, die 4 N des Fleischkonsums zu widerlegen und ihren Verzerrungscharakter deutlich zu machen. Veganer brauchen im Gegensatz zu Fleischessern ihr Gewissen nicht durch Falschbehauptungen zu betäuben, sondern können zu dem stehen, was sie essen und tun. Dies ist ein Vorteil der veganen Lebensweise, der vielen Menschen noch unbekannt ist.

Pflanzliche Kost entgiftet die Nieren

Eine pflanzenbasierte, vegetarische Ernährung reduziert bei Nierenerkrankten die Konzentration der beiden Giftstoffe Indoxylsulfat und P Cresylsulfat – dies zeigt eine neue Studie. In Kombination mit einer umfassenden Literaturauswertung, die aufzeigt, dass pflanzliche Proteine nierenschützend, tierische Proteine aber nierenschädlich sind, ergibt sich aus dieser Studie die Empfehlung, dass Nierenerkrankte zu einer veganen Ernährung wechseln sollten.

Studie: Vegan rettet Umwelt und Menschenleben

Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bei Umstellung der Welternährung auf vegan bis zum Jahr 2050 8 Millionen Menschenleben jährlich gerettet und der Ausstoß klimaschädlicher Gase durch die Ernährung um 70% reduziert werden könnte. Zudem ergibt sich ein Einsparpotential von jährlich 1000 Milliarden Dollar. Deutlich geringer wären die positiven Auswirkungen einer vegetarischen oder gar nur einer flexitarischen Ernährung. Die Studie zeigt erneut auf, dass die vegane die umweltverträglichste und wohl auch gesündeste menschliche Ernährungsweise ist.

Veganer haben seltener Krebs und leben offenbar länger

Veganer erkranken seltener an Krebs als Fleischesser und scheinen auch länger zu leben – dies sind die beiden aus veganer Sichtweise interessantesten Hauptbefunde einer neuen Studie. Demgegenüber ergeben sich aus der Studie keinerlei Hinweise für Gesundheitsschäden durch eine vegane Ernährung. Werden die positiven Auswirkungen auf das Tierwohl, die Umwelt und die Ernährungssicherheit mit berücksichtigt, spricht damit weiterhin alles dafür, Tierprodukte aus der Ernährung zu entfernen und sich vegan zu ernähren.

Vegan ist keine Mangelernährung

Oftmals wird behauptet, die vegane Ernährung sei eine Mangelernährung. Eine großangelegte Studie, die nun veröffentlicht wurde, widerliegt diese Annahme. Tatsächlich führt die vegane Ernährung sogar zu einer Besser-Versorgung in einer Reihe von Nährstoffen. Es gibt aber auch kritische Nährstoffe, auf die bei veganer Ernährung besonders zu achten ist. Das bekannteste Beispiel hierfür ist Vitamin B12. Demgegenüber leiden Fleischesser im Gegensatz zu Veganern beispielsweise besonders häufig unter Vitamin E Mangel.

Leiden Veganerinnen seltener an Brustkrebs?

Eine Studie deutet darauf hin, dass eine vegane Ernährung offenbar das Risiko einer Brustkrebserkrankung mindern kann. Frauen, die nicht warten wollen, bis dies vollständig bewiesen ist oder sie bereits erkrankt sind, sollten den Wechsel zu einer veganen Ernährung nicht länger verschieben.

Vegan kein Risikofaktor für Orthorexia

Der Begriff Orthorexia oder Orthorexie bezieht sich auf eine Essstörung, bei der Betroffene sich zwanghaft mit dem Thema der gesunden Ernährung beschäftigen und dabei unter massiven Einschränkungen, Impulsdurchbrüchen und Schuldgefühlen kleiden. Diskussionen zur Orthorexie beruhen aber nicht immer auf einer neutral-wissenschaftlichen Grundlage, sondern werden teilweise von konservativ-reaktionären Ideologien bestimmt, die bestehende Ernährungspraktiken rechtfertigen und gesundheitsbezogene sowie moralische Dimensionen aus der Ernährung heraushalten wollen. Ein solcher Ansatz wendet sich unter dem Begriff der Orthorexie auch gegen die vegane Ernährung. Tatsächlich gibt es aber keinerlei Hinweise dafür, dass eine vegane Ernährung das Risiko für eine zwanghaft eingeschränkte und krankheitswertige Ernährungsweise erhöhen würde. Dies zeigt auch eine aktuelle Studie. Bei Diskussionen über die Orthorexie ist daher immer darauf zu achten, ob von einer ideologisch-konservativen Konzeption zur Absicherung einer ungesunden und ethisch unverträglichen Fleisch- und Tierprodukte-Ernährung oder von einem tatsächlich wissenschaftlich neutralem Grundkonzept ausgegangen wird.

Vegane Ernährung: Geringe Säurebelastung schützt die Knochen

Ein wissenschaftlicher Überblicksartikel zeigt, dass vegane Ernährung die Knochendichte nicht beeinträchtigt und keine Osteoporose fördert. Demnach fehlt der veganen Ernährung die Säurebelastung, was die Knochengesundheit fördert. Die Vorstellung, für gesunde Knochen bedürfe es Milchkonsum, wird somit erneut als ein Mythos entlarvt.