Wissenschaft & Gesundheit

Kategorie: Wissenschaft & Gesundheit | 279 Beiträge

Bioaktives Vitamin B12 in der Alge Dunaliella salina

Die Alge Dunaliella salina enthält nach einer neuen Studie offenbar genug bioaktives Vitamin B12, um die Vitamin B12 Versorgung von vegan und vegetarisch lebenden Personen hierdurch rein pfanzlich zu decken. Damit mehren sich die Hinweise, dass künftig bei veganer Ernährung eine sichere Vitamin B12 Versorgung über Algen möglich sein wird, wobei auch die Alge Chlorella pyrenoidosa und die Nori-Alge zu den aussichtsreichen Kandidaten gehören. Bis wissenschaftlich hinreichend abgesicherte Ernährungsempfehlungen vorliegen, sollten aber Veganer an der Supplementierung von Vitamin B12 oder seinem Konsum über angereicherte Lebensmittel festhalten.

Vegan führt zu herzgesunden Blutwerten

Nach den Befunden einer aktuellenStudie weisen Veganer im Vergleich zu Fleischessern (Omnivoren) besonders günstige, die Herzgesundheit fördernde Blutfette auf. Allerdings werden Veganer nur dann ihre Herzgesundheit nachhaltig fördern können, wenn sie ebenfalls auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 achten.

So blenden Fleischesser moralische Werte aus

Eine psychologische Untersuchung zeigt, dass Fleischesser ihre moralische Selbstregulation deaktivieren, um auf Fleischkonsum nicht mit Schuld- und Schamgefühlen zu reagieren. Die Studie zeigt zudem, dass die entsprechende Deaktivierung der moralischen Selbstregulation für den Fleischkonsum mit auch allgemein reduzierter Empathie, einer erhöhten sozialen Dominanzorientierung und Diskriminierungstendenzen gegenüber anderen Personengruppen einhergeht. Je stärker moralische Werte deaktiviert werden, desto geringer ist zudem die Bereitschaft, künftig den Flesichkonsum zu reduzieren. Die Studie liefert wichtige Hinweise, wie am ehesten eine weitere Verbreitung der veganen Lebensweise gelingen könnte, wobei eine zielgruppenspezifische Ausrichtung auf prosozial und ökologisch denkende Menschen, die sich ihrer Ausblendungsprozesse noch nicht bewusst sind, am ehesten zum Erfolg führen dürfte.

Prostatakrebs: Kann vegan den Krebs verhindern?

Vegan lebende Männer erkranken signifikant seltener an Prostatakrebs als Männer, die sich nicht vegan ernähren – dies ist das Ergebnis einer neuen Datenauswertung im Rahmen der Adventisten-II-Studie. Der Befund gibt Anlass zum Optimismus, dass viele Männer dem Schicksal einer Prostatakrebserkrankung künftig womöglich entgehen könnten, indem sie ihre Ernährung auf vegan umstellen.

Veganer: Wie die Ernährung noch verbessert werden kann

Eine Schweizer Studie zeigt, dass Personen, die Fleisch essen, besonders oft von Folsäuremangel betroffen sind, während vegan lebende Personen besonders oft von Zinkmangel betroffen sind. Mit unterschiedlichen Ernährungsformen sind demnach unterschiedliche Risiken für Nährstoffmängel verbunden. Solche Risiken sprechen nicht gegen eine Ernährungsform, sondern sollten Anlass geben, auf die entsprechenden Nährstoffe zu achten. Entsprechend sollten Veganer besonders häufig zinkreiche Lebensmittel konsumieren.

Nutztierhaltung erzeugt superresistente Bakterien – drohen weltweite Epidemien?

Nun ist es erstmals amtlich: Es wurden in Schweinen und Hühnern gegen alle bisherigen Antibiotika resistente Bakterien gefunden. Diese Bakterien lassen sich auch nicht mehr durch die derzeit noch letzte Verteidigungslinie mit Polymyxinen ausschalten. Die Resistenz kann vererbt werden. Breiten sich diese Bakterien aus, würden weltweit Epidemien drohen, in deren Verlauf heute längst behandelbare Infektionen zu einem Massensterben führen könnten. Dies ist das Ergebnis der Tierausbeutungsgesellschaft, zu der die vegane Lebensweise das konsequente Gegenmodell darstellt.

Vegan bei Ultramarathonläufern besonders beliebt

Läufer ernähren sich häufiger vegetarisch oder vegan als die Allgemeinbevölkerung. Besonders oft ernähren sich Ultramarathonläufer veganoder vegetarisch. Marathonläufe und noch stärker Ultramarathonläufe stellen extreme Anforderungen an die körperliche Fitness und Leistungsfähigkeit. Dieser aktuelle Studienbefund sollte hinreichend sein, um die Bedenken so mancher Fleischesser zu zerstreuen, dass ein vegane Kost die körperliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen könnte.

Studie: Süßwasseralge Chlorella pyrenoidosa hilft bei Vitamin B 12 Mangel

Eine neue Studie belegt, dass die Süßwasseralgenart Chlorella pyrenoidosa bioaktives Vitamin B12 enthält und einen bei vegan oder vegetarisch lebenden Personen bestehenden Vitamin B12 Mangel regulieren kann. Allerdings kann noch noch nicht von einer Sicherheit ausgegangen werden, dass eine entsprechende Supplementierung mit Chlorella pyrenoidosa in jedem Einzelfall einen Vitamin B12 Mangel vorbeugen oder beseitigen wird. Weitere Studien zu Präparatart und Dosis sind notwendig. Bis dahin gilt nach wie vor die dringende Empfehlung für vegan lebende Personen, ihre Vitamin B12 Versorgung durch direkte Supplementierung oder Konsum angereicherter Lebensmittel zu decken.

Studie: Fleisch macht depressiv

Eine neue Längsschnittstudie weist darauf hin, dass Fleichkonsum depressiv machen kann. Mit einer veganen Ernährung sind Menschen im Hinblick auf die Entwicklung einer Depression daher wahrscheinlich auf der sichereren Seite.